Kolping im Bistum Eichstätt

Integration

Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, benötigen vielseitige Hilfe: Das Erlernen und die Beherrschung der deutschen Sprache sind die Voraussetzung für den Eintritt in die Berufswelt und die langfristige Eingliederung von Ausländern und Aussiedlern in die Gesellschaft. Seit 2005 führt das Kolping-Bildungswerk im Auftrag des Bundesamtes für Migration an den Standorten Eichstätt, Roth und Weißenburg Integrationskurse durch.

"Niederschwelliger Frauenkurs" in Eichstätt
Die Lehrkräfte in den Niederschwelligen Frauenkursen, die das Kolping-Bildungswerk im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge durchführt, haben keine Mühen gescheut: Die Teilnehmerinnen stehen vor einer riesigen Auswahl an Gebrauchsartikeln des täglichen Lebens und führen Gespräche rund um das Thema Einkaufen. Ruth Nentwich und Alexandra Fülling üben mit den türkischen Frauen Maßeinheiten, Verpackungsgrößen und Qualitätsmerkmale von Waren, die in jedem Einkaufskorb landen.So ist das Herantasten an die deutsche Sprache mit sehr praktischen Beispielen eher auf spielerische Weise möglich. Der stressfreie Rahmen der niederschwelligen Frauenkurse, die eine Vorstufe des eigentlichen Integrationskurses sind, soll motivieren, sich weitere Sprachkenntnisse anzueignen und somit die Integration in das gesellschaftliche Leben fördern.

Sprach- und Integrations-Kurs

„Mama lernt Deutsch“ hieß der Sprach- und Integrations-Kurs, den das Kolping-Bildungswerk im Rahmen des Projektes Soziale Stadt im Kindergarten St. Pius in Ingolstadt durchführte. Mit auf dem Bild Pfarrer Bernhard Oswald, die Leiterin des Kindergartens, Sr. Martha-Maria sowie die Lehrkraft.

Integrationssprachkurs

Der erste Integrationssprachkurs wurde am Kolping-Bildungszentrum Roth erfolgreich abgeschlossen. Der Rother Landrat Herbert Eckstein überreichte zusammen mit der Leiterin des Bildungszentrums, Katja Wilhelm, die Zertifikate. Im Bild erhält Frau Rosnidalti Pamler ihr Zeugnis (Foto: Tschapka).