Kolping im Bistum Eichstätt

Gottes – und Nächstenliebe, das wissen wir, sind die wichtigsten Gebote. Gott sollen wir lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit allen unseren Kräften, und unseren Nächsten wie uns selbst.

Beide Gebote sind ganz eng miteinander verbunden. Wir können nicht Gott lieben, den Nächsten aber nicht. Wenn wir aber unseren Nächsten lieben wie uns selbst, dann führt uns das auch näher zu Gott. Selbst diejenigen, die nicht an Gott glauben, können ihren Nächsten lieben, und sie lieben dabei, ohne es zu wissen, Christus selbst, der uns in jedem unserer Schwestern und Brüder begegnet.

Jesus sagt uns einerseits: Ihre seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Er zeigt uns also einen Weg, der von der Einhaltung der Gebote, zu denen vor allem die Liebe zum Nächsten gehört, zu ihm führt. Genauso aber zeigt er uns den Weg, der von ihm zu den Geboten führt, von der Liebe zu Gott zu der Liebe zum Nächsten: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr ,meine Gebote halten, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe, sagt er uns.

Was bedeutet aber nun in diesem Zusammenhang Liebe? Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten? Für Jesus ist diese Liebe nicht irgendein Gefühl. Denn wenn man Gefühle für jemanden empfindet, heißt das noch lange nicht, dass man ihn liebt und für ihn Werke der Liebe tut. Liebe ist etwas anderes als Sympathie. Ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht, liegt nicht in unserer Hand. Wir können nicht einfach beschließen, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht.

Aber es liegt an uns, ob wir die Gebote halten und ob wir Gott und dem Nächsten gegenüber unsere Liebe unter Beweis stellen. Das, was Jesus unter Liebe versteht, das entscheidet sich nicht in Gefühlen, sondern im Handeln. Unsere Liebe zeigt sich in dem, was wir bereit sind zu tun. Nicht wer „Herr, Herr“ ruft, wird gerettet werden, sagt Jesus, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Der barmherzige Samariter hat nicht nach Sympathie und auch nicht nach Nützlichkeit gefragt. Er hat erkannt: Jeder Mensch kann mein Nächster sein.

Mutter Teresa hat nicht gefragt, welche Armen ihr sympathisch waren und welche nicht. Sie war so eng mit Jesus verbunden, dass sie in jedem von ihnen ihn vor sich sah. Und sie hat umgekehrt immer wieder von den Armen und Kranken hingefunden zum Herrn.

Auch im Hinblick auf unseren Auftrag gilt daher das Wort Adolph Kolpings:„Tue Gutes, wo du kannst, ohne Ansehen der Person, und wer der Hilfe bedarf, wo du sie leisten kannst, der ist dein Nächster“ (KS 4, S. 224).

Msgr. Dr. Stefan Killermann
Diözesanpräses

Aktuelles

08.06.2011

Neue Leiterin des Kolping-Bildungszentrums Weißenburg

Eva-Maria Dörfler ist die neue Leiterin des Kolping-Bildungszentrums Weißenburg. Die geborene Ingolstädterin wurde von Kolping-Diözesangeschäftsführer Ewald Kommer den Mitarbeitern vorgestellt. Frau Dörfler hat zwei Studiengänge...[mehr]

Kategorie: Kolping

06.06.2011

Talfest des Kolping Bezirks Beilngries

Bezikstalfest 2011

Am Sonntag, 5.6.2011 fand das Jährliche Bezirksfest im Fribertshofener Tal statt. Den Gottesdienst feiert Bezirkspräses Pfarrer Dr. Josef Schierl aus Ingolstadt.[mehr]

Kategorie: Kolping

03.06.2011

Integration durch Spracherwerb

Amauri Caso Reyes hat die Sprachprüfung bestanden. Mit ihm freuen sich Regionalkoordinator Johann Sack und Lehrkraft Zlatka Hüttinger.

Zertifikate an Kursteilnehmer des Kolping-Erwachsenen-Bildungswerkes

 

 

Eichstätt  Ob aus Thailand, Kasachstan, dem Kosovo oder der Türkei – egal welchen Geburtsort die Teilnehmer des Sprach- und Integrationskurses bei der...[mehr]

Kategorie: Kolping

03.06.2011

Video zum Verbändetag online

Ein Video zum Verbändetag kann absofort unter folgendem Link www.youtube.com/watch werden.

Weitere Infos zum Verbändetag 2011 in Eichstätt finden Sie unter www.verbaendetag-eichstaett.de![mehr]

Kategorie: Kolping

03.06.2011

KJ Berg übergibt Spende

Die Kolpingjunged Berg hat an den Kindergarten St. Vitus eine Spende in Höhe von 500,00 € übergeben.

Hier der Zeitungsbericht dazu![mehr]

Kategorie: Kolping

31.05.2011

Lesen ist wie Reisen im Kopf

Julia Liebhard, von Kolping Diözesanverband Eichstätt (rechts), bedankte sich bei Judith Schalansky (links) für die spannende Lesung.

Literatur-Lesung mit Judith Schalansky im Eichstätter Spiegelsaal 

 

Zur Erklärung: Judith Schalansky ist ein „Kind der DDR“, wie sie selbst sagt, und seit klein auf fasziniert von Atlanten, in denen man „mit dem Finger“,...[mehr]

Kategorie: Kolping

24.05.2011

Kolpingjugend gewinnt Jugendpreis

„Und der Jugendpreis geht an… die Kolpingjugend DV Eichstätt!“ Feierlich verlieh Rita Böhm, stellvertretende Landrätin, den Jugendpreis des Landkreises Eichstätt an die Kolpingjugend DV Eichstätt. Für die JAP!, die Job-,...[mehr]

Kategorie: Kolping

16.05.2011

Fahrt ins Blaue - Atomkraftwerk hautnah

Nachdem alle Passagiere eingestammelt waren ging es mit dem Bus am Samstag, 07.05.2011, Richtung Landshut los.

Auf der Hinfahrt merkte man schon die Spannung und Vorfreude, weil keiner wusste was das Ziel der Reise war. Dann sah...[mehr]

Kategorie: Kolping

< zurück  7  8  9  10  11  12  13  vor >