22.02.2011 07:34 Alter: 1 year
Kategorie: Kolping

Zukunftsfähigkeit der Kolpingsfamilien im Mittelpunkt


Die Teilnehmer der Diözesankonferenz der Vorsitzenden der Kolpingsfamilien in Hilpoltstein.

Die Teilnehmer der Diözesankonferenz der Vorsitzenden der Kolpingsfamilien in Hilpoltstein.

Julia Liebhard (Mitte) und Katja Weh-Gleich stellten den Elternkurs KESS erziehen vor. Aufmerksame Zuhörerin war Diözesanvorsitzende Eva Ehard (links).

Julia Liebhard (Mitte) und Katja Weh-Gleich stellten den Elternkurs KESS erziehen vor. Aufmerksame Zuhörerin war Diözesanvorsitzende Eva Ehard (links).

Eduard Babiel, Vorsitzender der KF Beilngries, präsentierte seine Ergebnisse des Zukunfts-Workshops den Kollegen.

Eduard Babiel, Vorsitzender der KF Beilngries, präsentierte seine Ergebnisse des Zukunfts-Workshops den Kollegen.

Die Diözesankonferenz der Vorsitzenden in Hilpoltstein beschäftigte sich mit der Zukunftsfähigkeit der Kolpingsfamilien. Ausgehend vom Ist-Stand, der eine breite Verwobenheit in Kirche und Gesellschaft ergab, stellten sich die Kolping-Vorsitzenden die Frage nach dem zukünftigen Profil ihrer Kolpingsfamilie.

Bereits im Gottesdienst zur Eröffnung der Diözesankonferenz der Kolping-Vorsitzenden beschäftigte sich Diözesanpräses Dr. Killermann mit der Zukunft. Ausgehend von der Lesung aus dem Hebräerbrief machte er deutlich, dass jeder einzelne alles von sich verlangen muss, um an einer guten Zukunft für alle Menschen zu bauen; andererseits muss jede menschliche Bemühung davon ausgehen, dass sie nichts erreicht ohne den Glauben, dass Gott der Urheber alles Guten ist. „Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebr 11,1). Diözesangeschäftsführer Ewald Kommer verwies in der Einführung zum Studienteil der Vorsitzendenkonferenz auf das Spannungsfeld, in dem sich jede Kolpingsfamilie bewegt: „Ausprägung eines christlich-kirchlichen Profils – Überzeugender solidarischer Dienst an der Gesellschaft“. In Kleingruppen erarbeiteten die Vorsitzenden den Ist-Stand ihrer Kolpingsfamilie. Dabei wurde deutlich, auf wie viele unterschiedliche Arten und auf unterschiedlichen Ebenen Kolpingsfamilien Sauerteig für Kirche und Welt sind. Anschließend widmete man sich gemeinsam der Frage: „Wofür wollen wir zukünftig bekannt sein“? Jugend- und Verbandsreferentin Julia Liebhard verwies auf den Elternkurs KESS erziehen, der von Kolping bundesweit angeboten wird, als konkretes Angebot, Eltern Hilfestellung bei der Erziehung zu geben. Kursleiterin Katja Weh-Gleich vom Diözesanverband Augsburg stellte den Elternkurs und ihre überaus positiven Erfahrungen bei der Durchführung vor. Günter Pilz, Geschäftsführer der Kolping Recycling GmbH, gab einen Rechenschaftsbericht, was mit den gesammelten Altkleidern passiert und warb für das Aufstellen von Sammelcontainern in den vielen weißen Flecken, die es diesbezüglich noch in der Diözese gibt. Spontan stockte Pilz den vom Eichstätter Diözesanverband ausgelobten Kolping-Förderpreis um 500 € auf und drückte damit die Verbundenheit und Dankbarkeit für die Aktivitäten der Altkleidersammler aus. Mit dem Kolping-Förderpreis sollen alle zwei Jahre Aktionen ausgezeichnet werden, die die Verbandsarbeit besonders bereichert haben. Einen besonderen Höhepunkt der Vorsitzendenkonferenz bildete die kabarettistisch-komödiantische Einlage der Diözesanvorsitzenden Eva Ehard und ihres Stellvertreters Max Wechsler, in der diese für die Beteiligung und Teilnahme am ersten Verbändetag am 10 Juli 2011 in Eichstätt warben. An diesem Tag soll die ganze Bandbreite des Angebots katholischer Verbände gezeigt und in Mitmachaktionen die Freude am eigenen Engagement geweckt werden.