04.02.2011 07:32 Alter: 1 year
Kategorie: Kolping

Einsparungen bei Jugendbildungsmaßnahmen - Übergabe einer Resolution an Horst Seehofer


Julia Liebhard, Jugendreferentin des Kolping Diözesanverbands Eichstätt, Florian Beyer, Vorsitzender des Kreisjugendring Neumarkt und Barbara Flieger vom Kolping Diözesanverband Eichstätt, zeigten Flagge für die Jugendarbeit.

Julia Liebhard, Jugendreferentin des Kolping Diözesanverbands Eichstätt, Florian Beyer, Vorsitzender des Kreisjugendring Neumarkt und Barbara Flieger vom Kolping Diözesanverband Eichstätt, zeigten Flagge für die Jugendarbeit.

KJR Neumarkt übergibt Horst Seehofer Resolution am Berchinger Rossmarkt/Kolpingjugend Diözesanverband Eichstätt zeigt Flagge

 

Der Doppelhaushalt 2011/2012 der bayerischen Staatsregierung sieht vor, 1,1 Millionen Euro für Jugendbildungsmaßnahmen in den nächsten zwei Jahren einzusparen. Der Bayerische Jugendring, dem auch die Kolpingjugend und alle weiteren Träger von Jugendbildungsmaßnahmen angehören, würde sich in Folge dessen gezwungen sehen, Förderungen von Jugendbildungsmaßnahmen ab 2011 ersatzlos zu streichen. Das könnte bedeuten: Bis zu 1.400 Veranstaltungen mit über 47.000 Teilnehmern jährlich könnten Bayernweit wegfallen oder Maßnahmen sich verteuern, was einer familienfreundlichen Politik gegenläufig wäre.

Am Berchinger Rossmarkt am vergangenen Dienstag überreichte deshalb Florian Bayer vom KJR Neumarkt zusammen mit der Kolpingjugend im DV Eichstätt und anderen Jugendverbänden Ministerpräsident Horst Seehofer eine Resolution, die sich gegen die Kürzungen in der Jugendarbeit ausspricht. Die Kolpingjugend im DV Eichstätt war zusammen mit Jugendverbänden und –vertretern vor Ort, um Ministerpräsident Seehofer die Resolution persönlich zu übergeben und ein Zeichen zu setzen gegen die geplanten Kürzungen der Mittel in der Jugendarbeit. Seehofers Antwort bei der Übergabe lautete: Jugendarbeit sei wichtig, schließlich sei Bildung nicht nur Schulbildung, sondern auch Persönlichkeitsbildung und fügte hinzu: „Wir werden das prüfen.“ Bleibt abzuwarten, welche Taten folgen.