

Kategorie: Kolping
Die Stärkung der Kolpingsfamilien im Blickpunkt - Diözesanversammlung mit Neuwahlen

Die Teilnehmer der Diözesanversammlung stellten sich am Ende zum Gruppenbild.

Der neu gewählte Diözesanvorstand mit seiner Vorsitzenden Eva Ehard (3. v. r.).

Die Kolpingsfamilie Berg wurde mit dem 1. Preis des Kolping Förderpreises ausgezeichnet und erhält für die Spielplatzpatenschaft 1.500 Euro.

Um 500 Euro wurde der Förderpreis von der Kolping Recycling GmbH Fulda durch Geschäftsführer Günter Pilz aufgestockt.
Eichstätt - Die „Stärkung der Kolpingsfamilien“ stand im Mittelpunkt der diesjährigen Diözesanversammlung des Kolping DV Eichstätt. Dabei legten die rund 80 Delegierten gemeinsam mit dem Vorstand Grundsteine für die Zukunftsfähigkeit des Kolping DV Eichstätt in den nächsten Jahren. Den Aufbruch kennzeichnen auch die Neuwahlen während der Diözesanversammlung.
Wie wichtig der Glaube für das Bestehen der Kolpingsfamilie in der Zukunft ist betonte schon zu Beginn Domkapitular Josef Blomenhofer, der im Bistum Eichstätt für die Verbände zuständig ist und an die Kolping Diözesanversammlung ein Grußwort richtete. „Rede nur dann von Gott, wenn die Menschen dich danach fragen. Aber lebe so, dass sie danach fragen“. Auch der Kolping-Landespräeses Christoph Huber stellte in seinem Impulsreferat fest: „Aus dem Glauben heraus hinlangen, wo es fehlt und sagen, was wir meinen, das ist die Zukunft für uns Kolpinger“.
So gestärkt stellte die Vorsitzende Eva Ehard das Konzept zur Stärkung der Kolpingsfamilien im DV Eichstätt vor: Künftig soll ein Maßnahmebündel die Kolpingsfamilien bei ihrer Arbeit vor Ort stärken. Dazu gehört eine Schulung für (künftige) Vorstandsmitglieder, regelmäßige Austauschgespräche des Diözesanvorstands mit den Vorständen der Kolpingsfamilien bei ihnen vor Ort, ein Patensystem, bei dem ein Vorstandsmitglied zusätzlich engen Kontakt zur Paten-Kolpingsfamilie hält und das Angebot „Beraten und Begleiten“, bei dem Kolpingsfamilien von Fachpersonal über einen längeren Zeitraum begleitet werden und Impulse und Anregungen für ihre Arbeit erhalten. Um Unterstützung des Konzepts bat auch Stefan Kowoll vom Bundesverband in Köln. Anschließend setzten sich die Delegierten in Kleingruppen intensiv mit dem Konzept zur Stärkung der Kolpingsfamilien auseinander, um dann die Anträge zu diesem Konzept zu diskutieren und zu beschließen. Höhepunkt war die Unterschrift der Kolpingsfamilien unter den Beschluss zur Fortbildung ihrer Vorstandsmitglieder sowie zu Bildungsveranstaltungen vor Ort. Im Gegenzug dazu verpflichtete sich der Kolping Diözesanvorstand zu regelmäßigen Austauschbesuchen bei den Kolpingsfamilien, zur Ausrichtung von Schulungen und zur Bereitstellung von Materialien und zur Unterstützung bei der Organisation von Bildungsveranstaltungen vor Ort. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Velburg, Bernhard Dürr, stellte in diesem Zusammenhang Fördermöglichkeiten für Veranstaltungen der Kolpingsfamilien vor.
Erstmals verlieh der Kolping DV Eichstätt auch den Kolping Förderpreis in Höhe von insgesamt 3.500 Euro, wovon 500 Euro von Kolping Recycling Fulda stammen. Aus den 23 eingereichten Projekten der Kolpingsfamilien, die alle „ein dickes Lob verdient haben“, so Geschäftsführer Ewald Kommer, gingen 3 Gewinner hervor: Die Kolpingsfamilie Berg, die einen Spielplatz betreibt, das Zeltlager der Kolpingsfamilie Hilpoltstein und die Job-, Ausbildungs- und Praktikumsbörse JAP! der Kolpingjugenden Allersberg, Beilngries, Dietfurt, Greding, Hilpoltstein und Töging. Für ihre Verdienste geehrt wurden außerdem Rebecca Bauer, Diözesanleiterin der Kolpingjugend mit einer Urkunde und Vorstandsmitglied Peter Nießlbeck mit Urkunde und Medaille.
Nach dem Vorstands-, Rechenschafts- und Finanzbericht sowie dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung der Vorstandschaft, war der Weg frei für die Wahlen des neuen Diözesanvorstands. Neu in den Vorstand gewählt wurden Petra Rank als Frauenbeauftragte, Bernhard Bräunlein als Beauftragter für Projektarbeit und für das Amt des stellvertretenden Präses Kaplan Christoph Wittmann. Bestätigt wurden die Vorsitzende Eva Ehard, ihr Stellvertreter Max Wechsler, Präses Msgr. Dr. Stefan Killermann, Wolfgang Leicht als Beauftragter für Seniorenarbeit, Norbert Scherbaum als Zuständiger für Familienarbeit, Peter Nießlbeck für Gesellschaft, Soziales und Markus Scheuerlein als Beauftragter für EINE WELT, Diözesankassier Ewald Kommer und Richard Ulrich als Beauftragter für Projektarbeit. Weiterhin im Vorstand vertreten sind die Kolpingjugend Diözesanleiter Barbara Neger, Rebecca Bauer, Maria Graf, Matthias Sommer und Markus Kobras sowie Diözesangeschäftsführer Ewald Kommer, Jugend- und Verbandsreferentin Julia Liebhard und Ehrenvorsitzender Franz E. Holzheimer. Nicht mehr zur Wahl standen Michael Rinnagl (Beauftragter für Arbeitswelt) und Theo Rau (Beauftragter für Projektarbeit).
Zum Abschluss der gelungenen Diözesanversammlung sangen alle Anwesenden gemeinsam das Kolpinglied „Vater Kolping lebe hoch!“